Kindsunterhalt

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Gehen Partner getrennte Wege und stammt aus dieser Beziehung ein Kind oder auch mehrere, dann kann man den Anspruch auf Kindesunterhalt erheben. Es ist uninteressant, ob man verheiratet war oder nicht, die Pflicht zur Zahlung besteht. Der Erziehungsberechtigte muss dafür Sorge tragen, dass der Lebensunterhalt gesichert ist. Die Zahlung endet keineswegs mit der Vollendung des 18.Lebensjahres. Die Bedürftigkeit eines Kindes kann bis zu seinem 25. Lebensjahr Bestand haben. Wenn sich das Kind danach noch nicht selber versorgen kann, weil es noch studiert oder in einer weiteren Ausbildung steckt, muss auf anderen Wegen soziale Unterstützung einfordern.

Die Düsseldorfer Tabelle
Der Kindesunterhalt ist gesetzlich festgesetzt und wird alle 2 Jahre neu berechnet so die Experten von www.binary24.de. Damit soll garantiert werden, dass die zu zahlenden Geldleistungen auch das abdecken können, was die aktuelle wirtschaftliche Lage erfordert. Die Höhe des zu zahlenden Unterhaltes wird in verschiedenen Ebenen gestaffelt. Maßgeben ist hier das Alter des Kindes. Zum Unterhalt verpflichtet ist der Elternteil, bei dem das Kind nicht dauerhaft wohnt und betreut wird. Der Unterhalt soll Kosten für Kleidung, Medizin, Schulbildung und Ernährung für das Kind decken und absichern. Hierbei spielt es auch keine Rolle, welches Einkommen das Elternteil bezieht, bei dem das Kind lebt. Da es sich nicht um eine Geldleistung an das Elternteil handelt, sondern eine Leistung an das Kind ist. Meistens jedoch wird es an den Vater oder die Mutter gezahlt, solang das Kind noch minderjährig ist und noch nicht selber über sein Geld verfügen kann.

Wenn der Anspruch verfällt
Minderjährige Kinder können den Anspruch auf Kindesunterhalt nicht verwirken, auch dann nicht, wenn sie straffällig geworden sind. Erst mit erreichen der Volljährigkeit kann der Anspruch verwirkt werden, wenn sich die Kinder nicht an das Gesetz halten. Das gleiche trifft auch zu, wenn das Kind seinen Lebensunterhalt selber bestreiten kann. Des Weiteren sind Kinder dazu verpflichtet, sich um eine Beschäftigung zu bemühen. Selbstverständlich besteht auch ein Selbstbehalt für den Zahlenden.